Enable · Workshop

    Bringt euer Team über die Flitterwochen-Phase des KI-gestützten Codings hinaus

    In Woche eins kann jeder mit einem KI-Assistenten Code generieren. Im Workshop geht es um Woche zwölf, wenn sich die Abkürzungen aufsummiert haben und niemand mehr weiß, die Hälfte der Codebasis geschrieben zu haben.

    Kommt euch bekannt vor?

    • Entwicklerinnen übernehmen KI-generierten Code ungelesen und debuggen ihn anschließend, als hätten sie ihn selbst geschrieben.
    • Review-Prozesse sind für von Menschen verfassten Code gebaut und übersehen die Fehlerbilder, die KI-Assistenten mitbringen.
    • Teams haben keinen gemeinsamen Standard dafür, wann ein Vorschlag zu übernehmen, zu bearbeiten oder abzulehnen ist.
    • Die Geschwindigkeit sieht in Woche eins großartig aus und bricht in Woche acht ein, ohne dass jemand sagen kann, warum.

    Was wir tun

    Mit dem Assistenten arbeiten, nicht für ihn

    Prompting-, Iterations- und Kontext-Management-Techniken, die Code liefern, den man behalten will — nicht nur Code, der kompiliert.

    KI-generierten Code kritisch lesen

    Die konkreten Fehlerklassen und Anti-Patterns, die KI-Assistenten reproduzieren, und wie man sie im Review erkennt, bevor sie live gehen.

    Team-Konventionen, die tragen

    Eine konkrete Review-Checkliste und Nutzungsrichtlinie, die euer Team ab dem nächsten Arbeitstag anwenden kann — keine Folie, die im Ordner verschwindet.

    Messen, was sich wirklich verbessert hat

    Einfache Kennzahlen dafür, ob KI-gestütztes Coding euer Team wirklich schneller macht oder es nur so wirken lässt.

    Rahmendaten

    Dauer
    1 Tag (ca. 7 Stunden inkl. Pausen)
    Gruppengröße
    8-12 Teilnehmende
    Format
    Vor Ort bei euch oder remote
    Voraussetzungen
    Berufliche Programmiererfahrung; jeder KI-Coding-Assistent ist willkommen.
    Für wen
    Softwareentwicklerinnen, die KI-Coding-Assistenten nutzen oder evaluieren
    Investition
    auf Anfrage (fixer Tagessatz für Inhouse-Termine)

    Ablauf

    1. Prompting- und Iterationstechniken für reale Produktionsaufgaben
    2. Kontext-Management für große, bestehende Codebasen
    3. Fehlerbilder: die Bugklassen, die KI-Assistenten reproduzieren
    4. Eine Team-Review-Checkliste für KI-generierten Code erarbeiten
    5. Eine Team-Nutzungsrichtlinie entwerfen
    6. Geschwindigkeits- und Qualitätswirkung ehrlich messen

    Fragen, die wir bekommen

    Welche Tools deckt ihr ab?

    Wir arbeiten toolagnostisch und nutzen, was euer Team bereits einsetzt — GitHub Copilot, Cursor, Claude Code oder andere. Die Techniken übertragen sich zwischen den Tools.

    Ist das ein Coding-Bootcamp?

    Nein. Wir setzen voraus, dass eure Entwicklerinnen bereits programmieren können. Es geht um die Urteilsebene über dem KI-gestützten Coding, nicht um Programmiergrundlagen.

    Lässt sich das später mit einem Vibe Coding Audit verbinden?

    Ja, mehrere Teams machen zuerst den Workshop, um gemeinsame Standards zu setzen, und nutzen dann das Audit, um zu prüfen, ob eine bestehende Codebasis diese bereits verletzt.

    Sagt uns, was bei euch produktiv läuft.

    Wir sagen euch, was wir zuerst prüfen würden — und was wir uns sparen.

    Termin buchen
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