Der EU AI Act ist lang. Der Teil, der für euch gilt, ist meist kurz, sobald ihr wisst, welche Systeme ihr habt und welche Rolle ihr spielt.
Wo das Gesetz ansetzt
Die Verordnung sortiert KI-Systeme nach Risiko: verbotene Praktiken, Hochrisiko-Systeme, Systeme mit Transparenzpflichten und der Rest. Sie unterscheidet außerdem Anbieter, die ein System in Verkehr bringen, von Betreibern, die es verwenden. Eure Pflichten hängen von beidem ab. Sie greifen gestaffelt über mehrere Jahre; einige gelten bereits, darunter die Verbote und die KI-Kompetenz.
Warum Unternehmen feststecken
Niemand hat eine vollständige Liste der KI-Systeme, einschließlich derer in Drittanbieter-Tools. Die Klassifizierung braucht jemanden, der sowohl das Gesetz als auch das System versteht. Und das Ergebnis ist oft ein Rechtsgutachten, das im Engineering niemand in Arbeit übersetzen kann. Währenddessen bekommt der Vertrieb Fragebögen, die genau diese Dokumentation verlangen.
Auf Engineering-Niveau, nicht in Juristendeutsch.
Wie wir vorgehen
Zuerst das Inventar, einschließlich der Integrationen von Drittanbietern. Dann die Klassifizierung pro System, mit schriftlicher Begründung, geprüft mit eurer Rechtsberatung. Eine Gap-Analyse gegen die geltenden Pflichten, gerankt nach Aufwand. Und eine terminierte Roadmap mit Ownern, Vorlagen und einer Nachweis-Checkliste, übergeben in einem Workshop mit Recht und Engineering gemeinsam.
Keine Rechtsberatung. Wir arbeiten mit eurer Rechtsberatung zusammen.